Besuchskonzept

Besuchskonzept gemäß § 11 der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 12. Mai 2020 für die Einrichtung RIU Senioren & Krankenpflege GmbH (Stand: 25.05.2020) Ausgangssituation Die weltweite Pandemie mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und der dadurch hervorgerufenen Erkrankung COVID-19 ist weiterhin nicht gebannt und die Anzahl der Infizierten, teilweise schwersterkrankten und verstorbenen Menschen immer noch zunehmend. 
Die Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen wie der unseren sind dabei eine besonders gefährdete Gruppe; ihr Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf ist überdurchschnittlich hoch. Darüber hinaus besteht bei Auftreten einer COVID-19-Erkrankung in der Einrichtung aufgrund der gemeinsamen räumlichen Unterbringung, der Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten und zum Teil nahem physischen Kontakt bei pflegerischen Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko für den Erwerb und die Weitergaben einer Infektion (§ 11 Abs. 3 Sächs.CoronaSchutzVo). Trotz des erhöhten Risikos hat der Gesetzgeber entschieden, Besuche in vollstationären Einrichtungen unter strengen Auflagen wieder zuzulassen. 
Dieses Konzept ist das Ergebnis einer ausführlichen Abwägung zwischen dem Bedürfnis der Bewohner und Angehörigen nach Kontakt und der Notwendigkeit der Minimierung des Infektionsrisikos und legt fest, unter welchen konkreten Bedingungen Besuche in unserer Einrichtung RIU Senioren & Krankenpflege GmbH möglich sind. Wer darf kommen? Update 17.07.20 Ab dem 20.07.2020 sind in unserer Einrichtung wieder Besuche in den Bewohnerzimmern, unter Einhaltung unserer Hygienevorschriften, möglich. Um die erforderlichen Hygienemaßnahmen einzuhalten, wird der Zugang durch unsere Mitarbeiter koordiniert. Jeder Besuch ist grundsätzlich spätestens am Vortag, in der Residenz mit den Mitarbeitern der Rezeption und in den Häusern „Alte Weberei“, Haus „Genoveva“ und Haus „Sonnenblick“ mit den diensthabenden Schwestern abzustimmen und zeitlich festzulegen. So stellen wir sicher, dass für Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörige keine Wartezeiten entstehen. Notfallmäßige Besuche in Krisen-/Palliativsituationen können weiterhin kurzfristig ermöglicht werden. Bitte klingeln Sie am Haupteingang des jeweiligen Hauses. Die Einrichtung registriert jeden Besucher, indem der Name des Besuchers, die Anschrift, das Datum und die Dauer des Besuchs sowie der besuchte Bewohner erfasst werden. Die Listen werden nach vier Wochen automatisch von uns vernichtet. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass zum Schutz aller nur einer bestimmten Anzahl an Besuchern gleichzeitig Zutritt gewährt wird. Die Anzahl der Besucher pro Bewohner ist auf zwei Personen begrenzt.
Die Besuchszeit ist auf 30 Minuten zu beschränken!

Folgende Hygieneregeln sind zwingend einzuhalten:

  • Kein Zutritt bei COVID-19 Verdacht / Erkrankung / Symptomen, Kontakt zu infizierten Personen innerhalb der letzten 14 Tage, Aufenthalt im Ausland / Risikogebiet innerhalb der letzten 14 Tage
  • Eine selbst mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung ist während der gesamten Besuchsdauer zu tragen
  • Desinfektion der Hände vor dem Betreten und beim Verlassen der Häuser
  • Verzicht auf Händeschütteln und Umarmungen

  • Wahrung der Nies- und Hustenetikette

  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ist einzuhalten.


  • Nachdem Sie sich registriert haben, begeben Sie sich bitte auf direktem Weg zum Bewohnerzimmer. Sollte Ihr Angehöriger ein Doppelzimmer bewohnen, melden Sie sich bitte bei den diensthabenden Schwestern des Wohnbereichs. Wir möchten darauf hinweisen, dass während des Aufenthaltes durch Besucher ausschließlich die gekennzeichneten Toiletten zu nutzen sind. Die Nutzung der Toiletten in Bewohnerzimmern ist für Besucher untersagt. Vor dem Verlassen des jeweiligen Bewohnerzimmers bitten wir Sie, alle durch Sie berührten Oberflächen, mit den Ihnen bei der Registrierung übergebenen Desinfektionstüchern, zu desinfizieren. Den Anweisungen von Mitarbeitern in zwingend Folge zu leisten. Darüber hinaus kann die Einrichtungsleitung jegliche Besuche untersagen, wenn sie eine Umsetzung der Auflagen und Regelungen aus Gründen des Infektionsschutzes nicht gewährleisten kann oder bei Zuwiderhandlungen durch Besucher. Bitte nutzen Sie bei schönem Wetter vorzugsweise unseren weitläufigen Park! Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte die Mitarbeiter unserer Häuser!

    Mit freundlichen Grüßen, vielen Dank
    RIU Senioren- & Krankenpflege GmbH
    Joseph Eisenschenk
    
Geschäftsführer 
Wie viele Personen dürfen gleichzeitig kommen?
Die Anzahl der gleichzeitigen Besucher pro Bewohner wird grundsätzlich auf zwei Personen begrenzt, das Mindestalter beträgt 12 Jahre. 
 Wie oft darf ein Besuch stattfinden? Wir möchten es unseren Bewohnerinnen und Bewohnern und deren Angehörigen ermöglichen, dass Besuche mindestens 1x pro Woche stattfinden können.
Bei mehr Anfragen, als Besuchskapazität nach diesem Konzept vorhanden ist, werden wir die Bewohner bevorzugen, die noch keinen bzw. länger keinen Besuch erhalten haben. Besondere Anlässe wie Geburtstag, Hochzeitstag o.ä. werden bei der Terminvergabe (s.u.) priorisiert. Maximal ist ein Besuchstermin pro Tag und Bewohner möglich. Gibt es feste Besuchszeiten? Da derzeit für die Durchführung der Besuche ein erhöhter personeller und organisatorischer Aufwand vonnöten ist, haben wir uns entschieden, unsere Besuchszeiten – entgegen unserer sonstigen Gewohnheit – auf folgende Zeiten zu beschränken:
    Kann die Besuchsdauer begrenzt werden? Gerade nach dem wochenlangen Besuchsverbot erwarten wir in unserer Einrichtung in den nächsten Wochen einen erhöhten Besucherandrang. Da unsere Besucherplätze jedoch begrenzt sind und wir möglichst vielen Bewohnerinnen und Bewohnern das Recht auf Besuch einräumen möchten, bitten wir jeden Besucher, einen Besuch auf 30 min zu begrenzen. Wie läuft der Besuch konkret ab?
  • Terminvergabe: Jeder Besuch ist grundsätzlich spätestens am Vortag, in der Residenz mit den Mitarbeitern der Rezeption und in den Häusern „Alte Weberei“, Haus „Genoveva“ und Haus „Sonnenblick“ mit den diensthabenden Schwestern abzustimmen und zeitlich festzulegen. So stellen wir sicher, dass für Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörige keine Wartezeiten entstehen. 
Notfallmäßige Besuche in Krisen-/Palliativsituationen können weiterhin kurzfristig ermöglicht werden.
  • Besuchsregister: Die Einrichtung registriert jeden Besucher, indem der Name des Besuchers, das Datum und die Uhrzeit des Besuchs sowie der besuchte Bewohner erfasst werden.
  • Kurzscreening: Vor Betreten der Einrichtung findet ein Kurzscreening statt, in dem der Besucher schriftlich eine Erklärung abgibt, dass er z.B. keine Erkältungssymptome, keine COVID-19 Infektion und keinen Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert Koch-Instituts hatte.
  • Empfang und Information über Hygienevorgaben: Die Besucher werden beim Eintreffen in der Einrichtung durch Mitarbeitende empfangen und über die folgenden Hygienemaßnahmen informiert:
    • ~ vor und nach dem Besuch die Hände desinfizieren
    • ~ grundsätzlich einen Abstand zu dem Besuchten von 1,5 Metern einhalten
    • ~ die Husten- und Niesetikette beachten
    • ~ während der gesamten Besuchsdauer ist eine MNS-Maske zu tragen, die selbst mitgebracht wird
  • Getränke und Speisen dürfen während des Besuchs leider weder serviert noch eingenommen werden.
  • Tisch- und Griffflächen werden nach der Besuchszeit desinfiziert
  • Wo findet der Besuch statt?
Zur Minimierung des Ansteckungsrisikos wurden im Pflegeheim besondere Besucherbereiche geschaffen. 
Bei schönem Wetter finden die Besuche auf unserer Terrasse / in unserem Park statt. Der Zugang der Besucher erfolgt durch das Haupttor. Der Besucher meldet sich im jeweiligen Haus durch Klingeln an der Eingangstür an. Die Bewohner werden durch das Personal in diesen Bereich gebracht. Der notwendige Abstand (1,5 m) zwischen Bewohnern und Besuchern ist zu gewährleisten. 
 Wie werden Besuche bei immobilen Bewohnern durchgeführt?
Auch in unserem Haus gibt es Bewohnerinnen und Bewohner, die gesundheitlich nicht in der Lage sind, den eingerichteten Besucherbereich aufzusuchen. Ob ausnahmsweise ein Besuch im Zimmer der Bewohnerin oder des Bewohners stattfinden darf, entscheidet die Pflegedienstleitung im jeweiligen Einzelfall. 
Solche Ausnahmen können z.B. gemacht werden in der palliativen Phase, bei Bettlägerigkeit oder bei fehlendem situativem Verstehen einer anderen Besuchsform. 
Für diese Besuche gilt neben den allgemeinen Hygieneregeln: